Dieses Jahr haben wir für die Vorweihnachtszeit einen Gang hochgeschaltet. Unter allen, die gerne fest im Sattel sitzen und für gutes Design in die Rücktrittbremse steigen, verlosen wir vier heiße Teile aus der Up Cycles Schmiede, dem „Fahrradatelier“ für kunstvoll aufbereitete Vintage-Drahtesel in unserer Nachbarschaft hier in Köln-Ehrenfeld. Mehr über die Jungs lest ihr unten mehr zur Adventsaktion gibt’s jetzt hier:

DIE GEWINNE

1. ADVENT: „Hirschgeweih“ aus alten Fahrradteilen, auf Holzplatte montiert
2. ADVENT: Christbaumschmuck aus Kettenblättern
3. ADVENT: Holzgarderobe mit Haken aus alten Rennradbremsen
4. ADVENT: Custom-made Fahrrad mit aufbereitetem Vintage-Rahmen*
*Gewinn wird nach Wunsch gefertigt und kann, muss aber nicht von der Abbildung abweichen. Warenwert bis 1500 EUR.

WER KANN MITMACHEN?

Jeder*, der im Zeitraum vom 27.11.2016 (1. Advent) bis 24.12.2016 (Heiligabend) bei uns im Online-Shop bestellt. Die Gewinner werden in der ersten Januarwoche von uns benachrichtigt.

*Gilt pro Person, nicht pro Bestellung.

Die Teilnahmebedingungen im Detail findest du hier.


NOT ABOUT US - BRANDS WE LIKE

Wir finden, dass über Gutes viel zu wenig gesprochen wird. Dabei gibt es eine ganze Menge davon. Vor allem aber gibt es Menschen da draußen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Dinge anders zu machen. Die mit ihren Ideen etwas verändern und einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen wollen. Genau diese Unternehmen und die Menschen dahinter möchten wir Euch vorstellen.

Up Cycles ist so ein Unternehmen. Julien, Jeremy und Stephan haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Aus dem Wunsch, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, ist 2015 „Up Cycles Wunschrad“ entstanden. Die Idee: Alten Rädern neues Leben einzuhauchen, sie zu veredeln und zu individualisieren. Nachhaltig, umweltbewusst und einzigartig.
Wir haben die Drei in ihrem Fahrradatelier in Köln Ehrenfeld besucht.

Wer ist Up Cycles?
Julien, 32, wandelndes Fahrradlexikon mit Schwäche für französischen Käse, guten Rum und gutes Werkzeug. Julien kommt aus Frankreich und ist Maschinenbau-, Werkstoffingenieur und Ecodesigner. Voilá.
Jeremy, 28, Mützenträger und perfektionistisch veranlagter Vintage-Connaisseur aus Paris. Jeremy ist Fachmann für die Aufbereitung von Gebrauchtteilen, Rahmen und Zubehör und wünscht sich zu Weihnachten ein Colnago Master in Blau.
Stephan, 33, Upcycling-Enthusiast und diplomierter Sozialwissenschaftler. Hat seine Diplomarbeit über Lebensmittelverschwendung geschrieben; fand Fahrräder dann aber doch spannender. Er ist Nummer Eins Ansprechpartner für ausgiebige und kompetente Beratungsgespräche bei Up Cycles.“

Wie kam es zur der Idee?
„Uns verbindet die Leidenschaft zu Fahrrädern. Das war schon immer so. Julien und Stephan hatten schon länger zusammen gearbeitet, anfangs noch in einer angemieteten Garage ohne Wasser, Strom oder Klo.

„Wir glauben fest daran, dass du, wenn du etwas mit Leidenschaft und Überzeugung machst, auch etwas Gutes tust.“

2014 haben wir dann im Luisenviertel ein 20 qm Büro angemietet und angefangen, Räder zu bauen. In dieser Zeit lernten wir Jeremy kennen, der der Liebe wegen nach Köln gekommen war – im Gepäck 50 klassische, französische Räder aus der Heimat. Die hat er in einem zur Werkstatt umfunktioniertem Zimmer in seiner Wohnung repariert. Anfang 2015 haben wir dann ,Up Cycles Wunschrad‘ gegründet.“

Was macht ihr anders als andere?
„Wir verwenden alte Teile und kreieren Unikate. Keine Massenware von der Stange, sondern ehrliche, individuelle Wunschräder. Außerdem arbeiten wir ressourcenschonend.“

Hattet ihr mal Schiss, mit Eurer Idee zu scheitern?
„Wir sind ja noch relativ am Anfang, aber wir glauben an das was wir tun.
An einem Tag kannst du die Welt aus den Angeln heben, am nächsten weißt du nicht, wie du die Miete im nächsten Monat zahlen sollst. Aber wir glauben fest daran, dass du, wenn du etwas mit Leidenschaft und Überzeugung machst, auch etwas Gutes tust.
Wir haben lange nach etwas gesucht, das Sinn ergibt und Spaß macht, das Leben und die Umwelt verbessert und nur Positives mit sich bringt. So etwas gibt man nicht wieder her.“

Was macht euch stolz?
„Dass wir das Leben vieler Menschen zum Positiven beeinflussen. Und wir sind stolz auf jeden einzelnen Verbrennungsmotor, der wegen unserer Räder weniger auf der Straße ist.“

„Nachhaltigkeit heißt für uns, bewusst zu arbeiten, einen guten Job zu machen und nicht unnötig Ressourcen zu verschwenden.”

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Euch?
„Sich nicht selbst zu verbiegen und nicht nach kurzfristigen Gewinnen zu streben. Nachhaltigkeit heißt für uns, bewusst zu arbeiten, einen guten Job zu machen und Material und Ressourcen nicht unnötig zu verschwenden.“

Warum glaubt ihr, mit einer nachhaltigen Geschäftsidee Erfolg haben zu können?
„Wir glauben daran, dass ein langfristiges, gesellschaftliches Umdenken stattfindet. In Kopenhagen und Amsterdam zum Beispiel nutzen 60% der Bewohner ihr Fahrrad ganzjährig, um die Arbeitsstätte zu erreichen. Hier ist auch die Politik gefordert, um die Infrastruktur und Rahmenbedingungen zu schaffen. Elektrofahrräder erobern den Markt und unserer Meinung nach ist das eine sehr positive Entwicklung.“

Habt ihr ’nen Rat für andere „grüne“ Gründer?
„Macht was ihr liebt, bleibt euch treu und authentisch. Der einfache Weg ist nicht immer der Beste. Langer Atem, viel Geduld und Entbehrungen.“
Mehr Up Cycles: upcycles-wunschrad.de